Winke winke Lampenfieber!

Ja, Lampenfieber ist nicht immer schlimm. Es gibt den gewissen Kick, eine leichte Anspannung, die einen fokussiert und konzentrieren lässt.

Normalerweise sollte sich das Lampenfieber aber in Spielfreude wandeln sobald man die Bühne betritt oder die ersten Töne spielt.

Doch manchmal stellt sich die Spielfreude eben nicht ein.

Das Lampenfieber mit all seiner Symptomatik, wie z.B beschleunigter Herzschlag, Zittern, Schweiß, Angst zu versagen usw. bleibt oder verschlimmert sich noch. Auch wenn der erste Ton schon längst gespielt ist. 

Im schlimmsten Fall kommt es zum Totalausfall, zu einem Blackout. 


Der Musiker kommt nicht mehr an seine Ressourcen ran. Obwohl er doch so gut vorbereitet war und in den Proben zuvor noch alles konnte. 

Und wenn es eben keine Besserung gibt, auch keine Gewöhnung...so nach dem Motto. „Wenn du nur oft genug auf der Bühne stehst wird es besser“...spricht man vom gesteigertem Lampenfieber oder sogar Auftrittsangst. 


Immer dann wenn belastende Emotionen wie Angst, Hilflosigkeit, Scham usw. überschießen und ein zuviel an Stresshormonen freigesetzt wird und der Musiker nicht mehr in seine Kraft kommt ist Handeln angesagt.  Eine Vermeidungstaktik wie "Ich mache keine Musik mehr" ist für den leidenschaftlichen Musiker dann keine adäquate Lösung.


Eine effektive Methode, die ganz ohne Medikamente auskommt, ist das von den Diplom-Psychologen Cora Besser-Siegmund und Harry Siegmund entwickelte wingwave®-Coaching. Ein Emotionscoaching, das neben der Symptomatik, auch die Ursache bearbeitet.  

Emotionen sind es nämlich, die beim gesteigerten Lampenfieber oder Auftrittsangst überschießen und Stress bereiten und nicht oder nur schwer in den Griff zu bekommen sind.


Wir gehen davon aus, dass  hinter jeder überschießenden Emotion, eine Ursache steht. Das kann eine alte Geschichte aus der Kindheit sein, die wir noch nicht verdaut haben. 

Wie z.B das berühmte "Mathe Spiel" in der Schule. Alle Kinder stehen und jeder der eine Aufgabe richtig macht darf sich setzen. Das Kind, das bis zum Schluss stehen bleibt hat nichts gewusst und wenn man sich bedenkt, dass man sich eh schon schlecht fühlt, weil man nichts weiß und einen Fehler gemacht hat...wird man auch noch von allen angeschaut, weil man als einziger stehen muss. 20 Jahre später kann einem das auf der Bühne schon zum Verhängnis werden, wenn man bei einem Solo aufstehen muss. Nur das man sich dann meist nicht mehr bewusst an das "Mathe-Spiel" erinnert.


SO FUNKTIONIERT DAS WINGWAVE®-COACHING

Vorstellen kann man sich das so, als ob wir einkaufen und den Inhalt der Tüten nach einem Einkauf ausräumen und in den Schrank verstauen.

Doch manchmal haben wir vielleicht zuviel eingekauft und das ein oder andere wird nicht weggepackt und steht noch rum, es wird sozusagen nicht verarbeitet. (Mathe-Spiel)


Diese „ Tüten“, also diese unverarbeiteten Situation werden sich dann im wingwave coaching angeschaut und richtig eingeräumt und zwar mit folgenden " Werkzeugen"


»Stress zeigt sich in der Muskelreaktion eines Menschen.«

 

Mit Hilfe des wissenschaftlich erforschten Myostatik-Tests (Muskeltest) wird an der Hand punktgenau festgestellt, was den Musiker wirklich emotional belastet und welche Situation dahinter steckt.  Der Muskeltest wird von einem ausgebildeten wingwave®-Coach an der Hand durchgeführt. Besteht Stress, kann der Musiker den Zeigefinger und Daumen nicht zusammenhalten. Kann er damit umgehen, hält er diese stark zusammen. Dadurch ist es möglich, sehr schnell und effektiv an die Ursache des Lampenfiebers oder der Auftrittsangst zu gelangen.

Wenn die auslösende Situation und Emotion durch den Muskeltest gefunden ist, geht es zum wichtigen zweiten Schritt im wingwave®-Prozess: die Verarbeitung.

Dazu bedient sich wingwave® eines natürlichen Mechanismus, der immer dann einsetzt, wenn wir schlafen. In sogenannten REM-Phasen (Rapid Eye Movement) wird all das, was wir am Tag erlebt haben, verarbeitet. Dort sind unsere Augen sehr aktiv und bewegen sich schnell hin und her. Das Gehirn wird durch diese Augenbewegung stimuliert (bilaterale Hemispährenstimulation), um unsere Emotionen und das Erlebte so verarbeiten zu können.

Diese natürliche Augenbewegung simuliert der wingwave®-Coach im bewussten Wachzustand mithilfe einer schnellen Winkbewegung vor den Augen des Musikers nach. Dadurch beruhigen sich die Emotionen und die auslösende Situation (z.B. Mathe Spiel) wird verarbeitet (Einkaufstüten eingeräumt).

Der Musiker kann nun wieder an seine Ressourcen anknüpfen und wird nicht mehr durch blockierende Emotionen (wie zum Beispiel Angst, Scham usw.) daran gehindert, auf der Bühne musikalisch sein Bestes zu geben.


wingwave® kann man auch im Selbstcoaching wunderbar vor einem Auftritt einsetzen.

Eine weitere Möglichkeit der Stimulation und somit der Verarbeitung von Emotionen ist nämlich die taktile Variante.

HIER EINE KLEINE TAKTILE ÜBUNG FÜR EINEN ENTSPANNTEN AUFTRITT

Butterfly-Technik: Man überkreuzt seine Arme vor der Brust, sodass die Hände auf den Schultern liegen. Dann klopft man abwechselnd mit den Händen auf die Schul- tern. Dabei denkt man an den bevorstehenden Auftritt. Nach einer Weile sollten sich die belastenden Gefühle an den Auftritt während des Klopfens langsam beruhigen und es sollte sich eine Erleichterung und ein entspanntes Gefühl einstellen.


In diesem Sinne, werde ein glücklicher Musiker


Mona Köppen

„Ich mache Musiker wieder glücklich“

Therapeutin und wingwave-coach für Musiker;

Metallblasinstrumentenmacherin

www.ichbinmusik.de

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Mein Name ist Mona Köppen. Ich mache Musiker mental fit für Vorspiel, Probespiel und Auftritte.

Seit über sieben Jahren arbeite ich erfolgreich als Auftrittscoach und Trainerin für Musikstudenten und Berufsmusiker. Auch dank meiner langjährigen Erfahrung als Metallblasinstrumentenmacherin (Gebr. Alexander Mainz) weiß ich, was Musiker für einen erfolgreichen Auftritt brauchen. Zeig, was du kannst!

 

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